|
1. Oktober 1972 Meine Geburt in Leonberg (bei Stuttgart). Zunächst wachse ich Wochentags bei meinen Großeltern in Ditzingen und an den Wochenenden bei meinen Eltern in Gerlingen auf.
1978 - 1984 Aufgrund einer beruflichen Veränderung meines Vaters ziehen wir nach Poxdorf in Oberfranken. Mein Vater ist Wissenschaftler, dies bedingt einige Umzüge, wie auch im weiteren noch zu sehen ist.
1978 wird mein Bruder Simon geboren, ein heißersehnter "Wunschbruder". Als Einiziger in unserer Familie ist er außerhalb von Baden-Württemberg geboren, nämlich in Erlangen. Nach dem sog. "Territorialprinzip" ist er also ein Bayer.
1984 - 1989 Aufgrund einer beruflichen Veränderung meines Vaters ziehen wir nach Hofheim a.Ts. Dort beginne ich mit kirchlichem Engagement, u.a. als Mitarbeiter im Kindergottesdienst und im Jugendkreis. Zudem lerne ich Gitarre, bin im Jugendchor und im Schwimmverein.
1989 - 1992 Wir ziehen nach Wetter. Ich besuche die Martin-Luther-Schule in Marburg. Zudem beginne ich damit, mich politisch zu engagieren. Ich werde Mitglied der Jungen Union (JU) Lahntal-Wetter und nach 2 Jahren deren Vorsitzender.
1992 - 1998 Ich studiere Jura in Marburg. Zu meinem wichtigsten Hobby wird die Politik. Zudem engagiere ich mich kirchlich (im Christus-Treff Marburg) und singe im Chor (in der Kurhessischen Kantorei Marburg). Für einige Zeit spiele ich Badminton im Verein. Allerdings entwickelt sich der Tanzsport zu meinem präferierten Sport. Ich tanze zunächst in der Tanzschule. Nachdem ich dort alle Kurse absolviert habe, setze ich das Tanzen im Verein fort.
1995 werde ich Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Wetter, damals der jüngste CDU-Stadtverbands-vorsitzende in Hessen (so stand's zumindest in der Zeitung). Sechs Jahre lang führe ich die CDU Wetter.
1997 gründe ich gemeinsam mit anderen die Gruppe "Leos Marburg", eine Jugendorganisation der Lions. Ebenfalls in diesem Jahr werde ich Stadtverordneter in Wetter und stellv. Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion.
1998 werde ich Mitglied im Landesvorstand der JU Hessen als Referent für Forschung, Neue Technologien und Medien. Diese Aufgabe behalte ich bis 2003. Zudem mache ich mein Erstes Staatsexamen.
Bis 2000 absolviere ich mein Referendariat. Meine Stationen sind beim Amtsgericht Frankenberg, der Staatsanwaltschaft am Landgericht Marburg, der Rechtsabteilung der Philipps-Universität, der Kanzlei Pünder, Volhard, Weber, Axter (heute: Clifford Chance Pünder) in Frankfurt sowie der Kanzlei Freshfields Deringer (heute: Freshfields Bruckhaus Deringer) in Köln. 2002 bestehe ich mein Zweites Staatsexamen. Zudem beginne ich als Dozent / Repetitor zu arbeiten. Ich unterrichte Immobilienrecht und Datenschutzrecht bei der DAA, Presserecht und Medienrecht bei verschiedenen Akademien in der Ausbildung von PR-Beratern sowie Pressesprechern sowie Zivilrecht bei Jura-Intensiv in Marburg.
Für vier Jahre arbeite ich als selbstständiger Rechtsanwalt. Anfangs soll dies nur eine Nebentätigkeit sein, um möglichst schnell eine Doktorarbeit zu erstellen. Mir macht die Anwaltstätigkeit jedoch viel Spaß, zudem entwickelt sie sich wirtschaftlich erfolgreich, so dass ich leider mit meiner Dissertation nicht wie gewünscht vorankomme. Aufgrund meiner Mandantenstruktur habe ich einen Großteil handelsrechtlicher und gesellschaftsrechtlicher Mandate. Neben der Politik beginne ich damit, Tango-Argentino zu tanzen.
2001 werde ich in den Kreistag Marburg-Biedenkopf gewählt. Nach einem Jahr rücke ich als sozial-, jugend- und familienpolitischer Sprecher in den Fraktionsvorstand. In diesem Jahr werde ich auch Bezirksvorsitzender der JU Mittelhessen. Zudem werde ich 2001 zum stellv. Aufsichtsratsvorsitzenden der GERINA AG gewählt.
2002 lerne ich bereits am Jahresanfang meine Freundin Daniela Eisele kennen, zufälligerweise eine Frau aus meiner Heimatregion Stuttgart.
2003 werde ich Justitiar der Jungen Union Hessen.
Im Herbst 2003 spricht mich ein Bekannter an, ob ich nicht als Bürgermeister der Stadt Frankenberg kandidieren möchte. Die Zeit bis zur Wahl ist eigentlich recht knapp, es sind nur noch wenige Wochen bis Bewerbungsschluss. Mit einem kurzen und aktiven Wahlkampf gelingt mir in zwei Wahlgängen am 14. Dezember 2004 der Wahlsieg.
Anfang 2004 wird meine Anwaltskanzlei Teil der Rechtsanwaltsozietät Engelhardt-Eisele, welche von meiner Freundin geführt wird. Ich selbst bin seit dem 01. Mai 2004 nicht mehr in der Kanzlei tätig.
Seit dem 1. Mai 2004 bin ich Bürgermeister der Stadt Frankenberg (Eder). Mit dieser Tätigkeit verbunden sind auch andere Funktionen in Zweckverbänden sowie Gesellschaften. Einen interessanten Einblick in die Energiewirtschaft gibt mir die Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der EGF "Energiegesellschaft Frankenberg". Als Vorsitzender der "Ederbergland-Touristik" bin ich an der Weiterentwicklung des touristischen Angebots in unserer Region beteiligt. Dies ist nur ein kleiner Teil der vielen spannenden Aufgaben, die mein Beruf mit sich bringt.
Am 1. Oktober 2005 heirate ich meine bisherige Freundin Daniela standesamtlich mit einem großen Fest in Frankenberg. Am 08. Oktober 2005 heiraten wir kirchlich und feiern anschließend mit unseren Familien im Raum Stuttgart. Meine Frau ist Rechtsanwältin und arbeitet als wissenschaftliche Referentin in Wiesbaden.
In der Kommunalwahl werde ich am 25. März 2006 auf Platz 3 der CDU-Liste in den Kreistag von Waldeck-Frankenberg gewählt. Mein Schwerpunkt im Kreistag sind "Finanzen", so dass ich als finanzpolitischer Sprecher die CDU-Fraktion im Haupt- und Finanzausschuss vertrete.
Seit dem 29. September 2007 bin ich Vater einer Tochter. "Sophie-Charlotte" ist richtige Frankenbergerin (im Kreiskrankenhaus geboren) und macht mich und meine Frau sehr glücklich. Inzwischen kann sie laufen und lernt die "Welt" nun nach und nach begreifen und beschreiben. Ein echtes Wunder!
|